Die Sims 3 Die neue Evolution der Simulationen?
Die Sims ist wohl die absolute Erfolgsmarke von Electronic Arts und Teil eins und zwei wurden mit zahlreichen Erweiterungspacks überschüttet, welche sich ebenfalls überaus gut verkauften. Nun bringt EA die Sims in die dritte Runde und hat das Spiel noch mal ordentlich aufgebohrt. Wir haben unser echtes Leben vorübergehend gegen das Virtuelle getauscht und teilen nun mit euch unsere Erlebnisse.Die Sims ist wohl die absolute Erfolgsmarke von Electronic Arts und Teil eins und zwei wurden mit zahlreichen Erweiterungspacks überschüttet die sich ebenfalls überaus gut verkauften. Nun bringt EA die Sims in die dritte Runde und hat das Spiel noch mal ordentlich aufgebohrt. Wir haben unser echtes Leben vorübergehend gegen das Virtuelle getauscht und teilen nun mit euch unsere Erlebnisse.
Auch bei Sims 3 fragt man sich immer noch innerlich, warum eine Lebenssimulation so enorm viel Spaß machen kann? Denn Müll heraus bringen, putzen und zur Arbeit gehen sind meist nicht gerade die Dinge, welche gern erledigt werden. Es ist wohl die Möglichkeit Dinge zu tun die im normalen Leben nicht so einfach möglich sind und der hohe Rollenspielanteil und die Verbesserung der Sims-Fähigkeiten.
Am Anfang einer Sim-Karriere steht der Sim. Eine Persönlichkeit die man im Spiel übernimmt und frei gestalten kann. Im Charaktereditor kann der Sim beliebig zusammengestellt werden und über zahlreiche Regler individualisiert werden. Ein großer Fortschritt gegenüber den vorherigen Sims-Spielen ist, dass nun auch dünne und dicke Sims erstellt werden können. Für jede Situationen können individuelle Kleidungsstücke angezogen werden, so das der Sim sich jederzeit in die passende Garderobe werfen kann und nicht mit der Badehose zum romantischen Dinner erscheint. Auch das alter der Sims kann bestimmt werden und ist in fünf Stufen unterteilt – vom Kind bis hin zum alten Greis. Der Editor lässt eigentlich keine Wünsche offen, doch ein paar Frisuren und vor allem mehr Bärte hätten hier sicherlich nicht geschadet, auch wenn das Sims Publikum vorwiegend weiblich ist. Um dem Sim eine persönliche Note zu geben, können noch Eigenschaften hinzufügt werden, um die Stärken und Schwächen hervorzuheben die sein Leben besonders beeinflussen. Wem ein Sim nicht genügt kann auch gleich mehrere erstellen. Ein Pärchen, eine Familie, eine Wohngemeinschaft oder einfach nur das pure Chaos. Für jede weitere Person steigt das Startkapital der Sims und es kann ein teureres Haus in der Stadt gewählt werden, aber gleichzeitig steigt auch die Verantwortung über mehrere Sims. Erstellungs-Legastheniker können auch einfach vorgefertigte Sims verwenden.
In Sims 3 gibt es nicht nur ein einzelnes Haus, sondern eine gesamte Stadt in der es sich Leben lässt. So können die erstellten Sims in ein Haus ziehen oder auf verschiedene aufgeteilt werden. Zu Beginn steht nur eine Stadt zur Verfügung, doch eine weitere kann kostenlos heruntergeladen werden, wenn man das Spiel registriert und sich einen Account erstellt. Erst dann können auch zusätzliche Inhalte von Usern oder aus dem EA Store heruntergeladen werden. Einerseits ein cleverer Kopierschutz, aber anderseits macht dies einen Wiederverkauf nahezu unmöglich.
Erstmal eingezogen beginnt das Leben der Sims und es liegt in den Händen des Spielers bzw. der Spielerin. Die Grundzüge sind alle beim alten geblieben. Die Sims werden durch das Haus geschickt und müssen wie ein übergroßes Tamagotchi gepflegt und gefüttert werden. Hierzu wird einfach auf das entsprechende Objekt geklickt und ein Auswahlmenü erscheint. So kann mit einem Klick auf dem Kühlschrank ein Snack zubereitet werden, eine Mahlzeit für eine Person oder für die ganze Familie, sowie bestimmte Rezepte gekocht werden. Ein Klick auf Personen öffnet zahlreiche Dialogoptionen und mit jedem Objekt kann irgendwie interagiert werden. Die Auswahloptionen sind überaus zahlreich und können gerade bei den Dialogen überaus unübersichtlich werden. Da ist es wirklich praktisch das die Sims viel selbständiger geworden sind als früher. Sie machen sich selbst etwas zu essen, gehen alleine auf die Toilette und auch selbständig schlafen wenn es nötig ist. Diese Selbstständigkeit erleichtert gerade das spielen mehrerer Sims ungemein und es muss nur noch eingegriffen werden, wenn man die Sims fördern möchte. Das gesamte Leben der Sims kostet natürlich Geld, denn die Nahrung, Rechnungen und Reparaturen wollen alle bezahlt werden. Hierzu muss sich der Sim einen von elf verfügbaren Berufen wählen und kann als Rockstar, Mediziner oder sogar Krimineller Karriere machen. So besser die Fähigkeiten des Sims desto schneller steigt er in seinem Beruf auf und umso mehr Geld wird in die Kasse gespült. Dies ist ein recht logischer Kreislauf der auch im echten Leben zu gelten scheint. Ein großen Problem bei den Sims ist allerdings, das sie für alles etwas länger brauchen als ein gewöhnlicher Mensch. 20 Minuten fürs aufstehen, 30 Minuten auf der Toilette und anderthalb Stunden in der Badewanne. Nachdem die wichtigen Dinge für einen Sim erledigt sind kann man sich erst der Förderung widmen wozu am Tag nicht viel Zeit übrig bleibt. Erst später wenn die Sims die Karriereleiter hinaufgeklettert sind und die Arbeitszeiten sich verkürzen, bleibt einigermaßen Zeit übrig. Gut das die Sims ebenfalls nur fünf Tage die Woche arbeiten, so hat man zumindest an den freien Tagen genügend Zeit.






