2003-10-25T00:00:00+02:00

Super Monkey Ball Kurztest

Kurztest: GameCube · 25. Okt 2003 · Björn Stengel (bs)

Ein Affe im Ball? Diese eigenartige Zusammenkunft dürfte man auf der Straße wohl eher selten begegnen. Auf dem N-Gage jedoch in näherer Zeit dafür umso öfter, ist der Titel doch eines der ersten Geschicklichkeits-Spiele auf Nokias Konsole. Ob sich der Kauf lohnt könnt ihr bei uns nachlesen.

Super Monkey Ball, was soll man sich unter solch einem Titel vorstellen. Nur die wenigsten werden dabei warscheinlich an ein Geschicklichkeitsspiel denken und so ging es auch mir. Wie die meisten der bisherigen N-Gage Spiele handelt es sich hier aber auch nur um die Aufwärmung eines alten Klassikers, der allerdings schon zu seiner Zeit nicht wirklich in die Bestseller Liste geschafft hat.

Ziel des Spieles ist es einen in einem durchsichtigen Ball eingeschlossenen kleinen Affen durch eine sich teilweise bewegende Bahn zu steuern ohne dabei zu nahe an den Rand dieser Bahnen zu kommen und herunterzufallen, denn Sicherheitsvorschriften scheint es hier wohl nicht gegeben zu haben. Wer es zusätzlich schafft noch umherliegende Bananen aufzusammeln kann Punkte und Bonus-Leben sammeln, die man spätestens in den späteren Leveln auch dringend brauchen wird.

So einfach sich das Spielprinzip anhört, so schwer ist das Gameplay und die teilweise punktgenaue Steuerung unseres kleinen Affen auch. Selbst im einfachsten der drei vorhandenen Schwierigkeitsgrade, die sich vor allem im Aufbau und der Anzahl der Level unterscheiden gerät man ab Level 8 in oftmals bedenkliche Schwierigkeiten bis hin zur absoluten Frustration dass man sein Gerät nach dem 243sten Versuch am liebsten in die Ecke werfen würde.

Grafik und Sound sind zwar ganz nett gehalen können allerdings beide nicht wirklich überzeugen. Optisch werden praktisch nur die Ebenen geboten auf denen die Bananen herumfliegen, das Ganze zwar in 3D Optik, diese ist jedoch detaillos und ohne nette Gimmicks oder Special Effects. An Sound kann das Spiel zumindest Sprachausgabe und Hintergrundmusik bieten.

Alles in allem ist hier der hohe Schwierigkeitsgrad und das wenig abwechlungsreiche Gameplay nicht gerade für einen Kauftipp gut. Das Spiel ist deshalb wohl nur für diejenigen Leute empfehlenswert, die sich nur schwer frustrieren lassen und virtuelle Geschicklichkeitsspiele lieben.

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